Was ist denn bitteschön Kinderyoga???

Stell dir vor, du wärst mutig wie ein Tiger, stark wie ein Gorilla und quicklebendig wie ein junger Vogel. 

Das wäre bestimmt ein tolles Gefühl, oder?!

Ich verrate dir etwas: man kann dieses Gefühl trainieren. 

In Indien haben weise Menschen vor vielen Jahrhunderten eine Technik endeckt, mit der du deinen Körper und deine Gedanken trainieren kannst.

Diese Technik wird YOGA genannt.

Auf die Plätze.
Glücklich.
Los.

Die Weisen beobachteten aufmerksam Tiere und Pflanzen und ahmten sie nach, indem sie ihre Körper dehnten, streckten und danach wieder entspannten. Sehr achtsam beobachteten sie dabei ihren Atem. Sie merkten, wie gut ihnen das alles tat und dass sie sich richtig wohl dabei fühlten. So entstanden viele Yogaübungen, die man ASANAS nennt.

Ihre Namen bekamen die Asanas oft von den Tieren (z.B.Tiger), Pflanzen (z.B.Baum), oder Gegenständen (z.B.Tisch).

Die weisen Menschen wussten aber auch, dass es nicht nur genügt, seinen Körper zu stärken und fit zu halten.

Wichtig ist es auch, mit sich und anderen freundlich umzugehen und nicht nur an sich, sondern auch an die Anderen zu denken.

So wurde Yoga zu einem Übungsweg, der einem hilft, den Körper gesund und kräftig zu halten. Aber auch, um seinen Geist (die Gedanken) zu beruhigen und sich mit sich selbst und anderen wohl zu fühlen.

Im Yogaglückskindkurs gönnen wir uns außer den bewegten Asanas ruhige Momente, die uns gut tun. 

Wir lernen uns zu konzentrieren. 

Wir gehen achtsam miteinander um und sind nett zueinander.

Was soll das mit dem Goldtröpfchen?

Am Ende jeder Yogastunde erhält jedes Kind ein Goldtröpfchen - einen Tropfen eines duftenden Pflegeöls -in seine zu einem Schüsselchen geformten Hände. 

Das Goldtröpfchen kommt aus der Waldorfpädagogik. 

Ich habe es als Abschlußritual in mein Yogatun integriert, damit unsere Yogazeit sinnlich

und beruhigend zu Ende geht. Jedes Kind wird nocheinmal ganz bewußt wahrgenommen und 

wertgeschätzt, wenn es den winzigen Tropfen erhält. 

Das Tröpfchen soll vermitteln, dass es nicht nur selber golden und wertvoll ist, sondern auch das Kind,

das es empfängt. 

Hat jedes Kind ein Tröpfchen in seinen Händen, verreiben wir es und machen nochmal gemeinsam die

Asana der Blume, genießen den Duft der Blume und das samtweiche Gefühl auf unserer Haut. 

In unseren Yogastunden bestehen die Kinder regelrecht auf das winzige Tröpfchen am Schluß. 

Es ist ein kleines Tröpfchen Glück.